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Sanierungstechnik | Messtechnik | Rohrbruch- und Leckageortung
Flachdachleckageortung

Was zunächst als einfachste und sicherste Lösung erscheint – die Komplettsanierung in Form eines Abrisses des Dachschichtenpaketes-, erweist sich bei näherem Hinsehen häufig als unnötig: Eine zielgerichtete Sanierung der tatsächlichen beschädigten Flächen, ist oft sehr viel kostengünstiger.

Die Frage ist: Wie unterscheidet man die zu erneuernden von den beschädigten Flächen? Dafür gibt es mittlerweile sehr ausgefeilte Messmethoden. Die Formiergas– und Rauchgasmethode oder die Impulsstrommethode eignen sich hervorragend zur Lokalisierung von Undichtigkeiten bei Flachdächern.

Formiergasmethode:
Durch eine Einflutöffnung wird die Dämm- bzw. Zwischenschicht mit Formiergas 95/5, einem gesundheits- und umweltverträglichem Gas, beaufschlagt, das dann an der Leckage austritt. Aufgrund der dort auftretenden hohen Gaskonzentration kann das Messgerät durch die hohe Empfindlichkeit und Trennschärfe die Leckage exakt lokalisieren.

Rauchgasmethode:
RauchgasmethodeGanz ähnlich funktioniert das Rauch-Gas-Verfahren, bei dem man ein Rauch-Luft-Gemisch unter die Abdichtung bläst. Dabei entsteht ein Überdruck; das Gas entweicht durch die Undichtigkeit. Da es farblich markiert ist, werden auch verborgene Löcher und Risse in der Dachhaut klar sichtbar.

 

Impulsstromverfahren:
RauchgasmethodeBeim Impulsstrom-Verfahren wird auf der Oberfläche der Abdichtung eine Ringleitung (Minuspol) und auf der Unterseite über das Erdungskabel der Pluspol verlegt. Weil die Dachhaut nicht leitend ist, fließt der über einen Impulsstromgenerator erzeugte Strom über die feuchte Dachhaut zur Leckstelle. Mittels der beiden Messstäbe wird die Fließrichtung des Stroms bestimmt und so die Leckstelle gefunden. Wichtig ist hierbei, dass für eine ausreichende Benässung der oberen Abdichtungsbahn gesorgt wird.